7. April 2022

Nach dreieinhalb Jahren verlässt Gert-Jan de Koster am 1. Mai 2022 die Grote Kerk Veere als Direktor/Verwalter. In dieser Zeit haben das Team und er den steinernen Riesen in einer kleinen Stadt in ein beeindruckendes Erlebnis und eine einzigartige kulturelle Bühne verwandelt.

Als Grund für seinen Weggang gibt De Koster an, dass sich seine Rolle bei der Grote Kerk Veere nicht mehr mit seiner Arbeit als Direktor/Direktor des Pop-Podiums Gebouw-T in Bergen op Zoom vereinbaren lässt. Er ist auch Kwartiermaker Podium Infrastructuur, wo er das Theater de Maagd und Gebouw-T in einer Organisation zusammenführt. Letzteres erfordert mehr und mehr Zeit, jetzt, da glücklicherweise alle Spielstätten wieder geöffnet sind. Man braucht mehr Zeit, um das richtig zu machen.

De Koster:"Das finde ich natürlich sehr bedauerlich. Es war eine wunderbare Aufgabe, als Kulturunternehmer im Auftrag der Aufsichtsbehörden einem fantastischen Ort eine neue Bedeutung zu geben. In kurzer Zeit haben wir dort mit dem Team und allen Partnern sehr schöne Ergebnisse erzielt."

Im Juli 2020 wurde die Grote Kerk Veere Experience eröffnet, die bereits zur COVID-19-Zeit Tausende von Besuchern anzog. Im selben Jahr fand die erste Ausgabe des Sinfonietta String Festival aus Amsterdam statt. Eine mittlerweile jährliche Veranstaltung. Der renommierte Künstler Folkert de Jong durfte der erste Kirchenmeister sein. De Koster erwähnt auch die Ankunft des Nederlands Dans Theater (NDT) in der Grote Kerk Veere als einen der Höhepunkte des Eröffnungsjahres.

"Wir haben ein wirklich einzigartiges Konzept in der Grote Kerk Veere: Kunst, Kultur und Kulturerbe verschmelzen dort in allen möglichen Überschneidungen. Eine Mischung aus Kulturerbe, darstellenden Künsten, bildender Kunst und lokalen Geschichten, die einen Mehrwert für Veere, Walcheren und die Provinz Zeeland darstellen.

"Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das ich von allen erhalten habe. Während meiner Zeit in Zeeland konnte ich mein Netzwerk erheblich erweitern. Das bedeutet, dass ich jetzt mit Gebouw-T und De Maagd eine Verbindung zum kulturellen Zeeland herstellen kann: den zeeländischen (Pop-)Veranstaltungsorten, Festivals und Theatern und dem zeeländischen Nazomerfestival."

Die Aufsichtsbehörden arbeiten mit De Koster an der Nachfolge. Sie werden den Nachfolger von De Koster in naher Zukunft bekannt geben.